📜 Die Chroniken des Ordo Obscura - Die Ära des Blutes
- Protten Welten

- 17. Dez. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Als das Paradies in Flammen aufging
✨ Einleitung: Eine Welt nach den Titanen
Letztes Mal standen wir am Anbeginn der Zeit. Heute gehen wir einen Schritt weiter – in eine Ära, deren Name in Blut geschrieben wurde.
Im letzten Beitrag haben wir die „Ära der Titanen“ erkundet, in der die ersten unsterblichen Völker ein Paradies aus Mythen und Magie errichteten. Doch Luzifers Verrat im Himmel hinterließ Wunden, die tiefer reichten als der Krieg selbst.
Nun treten wir in die „Ära des Blutes“ – eine Zeit trügerischen Friedens, in der eine neue Spezies die Bühne betrat: der Mensch. Doch der gefallene Engel war nicht besiegt. Aus den Tiefen seiner Verbannung fand er einen neuen Weg, die Schöpfung zu vergiften.
Wie lebten Menschen, Unsterbliche und die neugeborenen Scions Seite an Seite? Was trieb Luzifer dazu, selbst zum Schöpfer zu werden? Und wie konnte ein Krieg entbrennen, der so blutig war, dass er die Grundfesten der Realität für immer veränderte?
Begleite mich in eine Zeit, in der das Paradies erneut in Flammen aufging.
⚖️ Ein fragiles Paradies: Menschen, Götter und Scions
Nach dem Ende des Titanenkrieges herrschte Frieden. Die Erde erholte sich, Mythenwesen bevölkerten sie, und der Mensch trat hervor, neugierig und sterblich, von den Unsterblichen gelehrt.
„Die Scions, Hybriden aus göttlichem und menschlichem Blut, waren groß von Wuchs, schön und stark in der Magie.“ – Chronik des Ordo Obscura
Sie waren das Bindeglied zwischen zwei Welten, der lebende Beweis, dass Harmonie möglich war. Doch jedes Paradies wirft einen Schatten und in den Tiefen der Hölle regte sich der Neid.
🔥 Luzifers Neid: Die Geburt der Dämonen
Eine Schöpfung aus Zorn
Von Neid zerfressen wollte Luzifer seinem Vater gleichen und erschuf in den Feuern der Hölle Leben – oder das, was er dafür hielt.Doch ohne göttliche Reinheit wurde seine Schöpfung zur Fratze.So entstanden die ersten Dämonen – verdrehte Spiegelbilder seines Zorns.
„Sie waren nicht seine Kinder, sondern seine Narben.“ – Chronik des Ordo Obscura
Geblendet von Wut wandte er seinen Blick erneut der Erde zu. Wenn er kein neues Leben erschaffen konnte, wollte er das vorhandene verderben.
Das Gift des Zweifels
Luzifer flüsterte in die Herzen der Sterblichen. Er bot ihnen das, wonach sie am meisten verlangten – Macht, Wissen, Unsterblichkeit.Und sie hörten zu.
„In den Menschen fand Luzifer seinen wahren Acker.“ – Chronik des Ordo Obscura
Ihre Sterblichkeit machte sie anfällig für sein Gift. Nur wenige Unsterbliche widerstanden, doch viele Menschen verfielen seinem Versprechen. Damit war die Saat für den nächsten Krieg gesät.
⚔️ Feuer und Blut: Der letzte gemeinsame Krieg
Der Pakt zwischen Luzifer und der Menschheit entfachte eine neue Apokalypse. Unsterbliche, Scions und jene Sterbliche, die standhaft blieben, kämpften Seite an Seite gegen eine Flut aus Dämonen und Verdorbenen.
Jahrhunderte vergingen in Feuer und Blut. Das Gleichgewicht drohte zu zerbrechen bis sich eine neue Macht offenbarte.
🔮 Ban-Fáith und die Geburt der Umbra
In der dunkelsten Stunde erschien ein Wesen, jenseits von Form und Zeit: Ban-Fáith, das Bewusstsein des Gleichgewichts. Sie sprach in Träumen, flüsterte in Flammen und zeigte den letzten Weg zur Rettung.
Den Visionen folgend vereinten Himmel und Erde ihre Kräfte. Sie erschufen eine neue Ebene. Die Umbra. In einem letzten verzweifelten Gefecht trieben sie die Monster der Erde dorthin. Vampire, Werwölfe, Ghule, Dämonen, gefallene Götter. Dann verschlossen sie das Tor.
💫 Der Fall des Morgensterns
Doch Luzifer selbst blieb. Ein Stoßtrupp Engel unter Erzengel Michael drang in die Hölle vor. Der Kampf erschütterte die Schöpfung, bis der Morgenstern bezwungen und in ein Gefängnis außerhalb der Zeit Feuer gesperrt. Versteckt im Herzen des Sterns Beteigeuze.
Damit war das Gleichgewicht wiederhergestellt. Aber zu welchem Preis?
🩸 Das blutige Erbe
Ausgelöschte Völker: Ganze Spezies gingen im Krieg unter.
Geschwächte Unsterbliche: Die Erschaffung der Umbra zehrte ihre Kräfte aus.
Zerstreute Scions: Nur wenige überlebten, verstreut in den Schatten der Menschheit.
Verwundete Menschen: Von Schuld, Neid und Angst zerrissen. Die Saat des Verrats begann zu keimen.
Was blieb, war eine Welt, die den Frieden fürchtete.
🕯️ Die Saat des Verrats
Der Sieg schmeckte bitter. Luzifer war gebannt, doch seine Saat lebte in den Herzen der Menschen weiter. Misstrauen, Gier und falscher Stolz, sie wuchsen wie Dornen im Boden der neuen Welt.
„Das Gleichgewicht war wiederhergestellt, doch der Preis war Blut.“
Im nächsten Kapitel brechen diese Dornen durch die Oberfläche. Die Menschen wenden sich gegen ihre einstigen Verbündeten und mit diesem Verrat beginnt die dunkelste aller Epochen.
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